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Severin Freund wird sein großes Ziel, ein Comeback bei der Vierschanzentournee, nicht erreichen. Das Saisonhighlight, das bereits am kommenden Wochenende in Oberstdorf beginnt findet ohne den Lokalmatador statt.
"Bei Severin ist es so, dass er sicher nicht starten wird. Er ist jetzt im Training und seine Rückenprobleme hat er im Griff. Er braucht aber ein bisschen Zeit. Bei ihm ist es nicht abzusehen, wann er wiederkommt. Der Plan ist, im Januar wieder auf die Schanze zu gehen. Dann werden wir schauen", erklärte Cheftrainer Stefan Horngacher in einem Interview mit dem deutschen Fernsehen am Rande des Weltcup in Engelberg.
Severin Freund, der nach seinen beiden Kreuzbandrissen immer wieder mit neuen Rückschlägen zu kämpfen hatte, wollte ursprünglich vielleicht sogar noch vor Weihnachten in den Weltcup zurückkehren. Nachdem das Ziel Vierschanzentournee nun nicht mehr erreicht werden kann, rückt die Skiflug-WM am Ende der Saison in Planica umso mehr in den Fokus des ehemaligen Gesamtweltcupsiegers. "Wenn ich bei der Skiflug-WM dabei bin, dann habe ich viel geschafft", so der 31-jährige in einem Interview Ende Oktober.
Während Severin Freund also weiter auf seinen ersten Wettkampf im Weltcup seit dem 1. Januar 2019 warten muss, laufen die Vorbereitungen für den Tournee-Auftakt in Oberstdorf auf Hochtouren.
"Nach Rücksprache mit dem Geschäftsführer von Oberstdorf Florian Stern, kann ich mitteilen, dass der Tourneeauftakt in Oberstdorf, was die Schneesituation anbetrifft, zum jetzigen Zeitpunkt als gesichert angesehen werden kann. Es werden sicher noch zusätzliche Maßnahmen notwendig sein um bis zum 28.12. die Schanze sprungbereit zu haben, wir sind aber davon überzeugt, dass wir das gerichtet bekommen", so Rudi Tusch vom Deutschen Skiverband (DSV).