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Die Japanerin Nozomi Maruyama hat am Dienstag den FIS Skisprung-Weltcup der Frauen in Zao (JPN) gewonnen. Maruyama setzte sich bei schwierigen Bedingungen souverän vor der Österreicherin Lisa Eder und Selina Freitag aus Deutschland durch. Seriensiegerin Nika Prevc landete auf Platz vier.
"Ich bin überglücklich, dass mir mein sechster Sieg hier beim Heimspringen in Zao gelungen ist. Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, weil meine Form in den vergangenen Wochen nicht gut genug war um zu gewinnen. Jetzt hoffe ich, dass ich beim zweiten Wettkampf in Zao morgen auf dem gleichen Niveau weitermachen kann," freute sich die Siegerin. Maruyama hatte zu Saisonbeginn fünf Saisonsiege gefeiert, den letzten im Dezember in Engelberg (SUI). Dann verlor die 27-jährige ihre überragende Form und auch das Gelbe Trikot der Gesamtführenden im Weltcup. Nun also der Sprung zurück auf die Siegerstraße. Weltcupsieg Nummer 6 für Maruyama und die damit verbundene Botschaft, dass der Kampf um den Gesamtweltcup weiter geht. Im Gesamtweltcup führt aber weiter deutlich die Slowenin Nika Prevc. Prevc lag nach schwächerem ersten Sprung heute zunächst auf Platz 12 nach dem ersten Durchgang, im Finale kämpfte sich die 20-jährige dann aber in gewohnt starker Manier zurück auf Platz vier. Prevc hat 1515 Punkte auf ihrem Konto im Gesamtweltcup, Maruyama folgt mit 1206 Punkten auf Platz zwei.
Auf den Plätzen zwei und drei der Tageswertung landeten mit Lisa Eder (AUT) und Selina Freitag (GER) zwei Athletinnen die wieder ihre Top-Form auf dem Podium unter Beweis stellen konnten. Beide warten aber auch immer noch auf ihren ersten Weltcupsieg. "Das war ein schwieriger Wettkampf heute, es hat alles sehr lange gedauert. Das war so ein Tag an dem man auch das nötige Quentchen Glück gebraucht hat und das hatte ich heute. Also freue ich mich riesig, dass es heute zum zweiten Platz gereicht hat," erklärte Lisa Eder.
"Bei mir ist das am Anfang gar nicht gut gelaufen, ich bin nicht richtig reingekommen heute. Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass es trotzdem aufs Podium gereicht hat aber ich hatte auch etwas Glück und mir sind die besten Sprünge gelungen, als es drauf angekommen ist. Das Podium heute nehme ich sehr gerne mit," freute sich Selina Freitag.