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Pause für Huber, Schlierenzauer kehrt zurück

Erstellt am: 06.02.2019 12:12 / sk

Daniel Huber wird am kommenden Wochenende nicht in Lahti (FIN) dabei sein, dafür steht Gregor Schlierenzauer zum ersten Mal seit Anfang Dezember wieder im österreichischen Weltcupteam.

Daniel Huber, als 15. im Gesamtweltcup derzeit der zweitbeste Österreicher, wird eine Pause einlegen um sich auf die Heimweltmeisterschaften in Seefeld vorzubereiten. Für Gregor Schlierenzauer, der zuletzt Anfang Dezember in Nizhny Tagil im Weltcup gestartet ist, geht es jetzt darum sich in letzter Minute noch für diese Titelkämpfe zu qualifizieren.

 

"Es liegt eine sehr intensive Zeit hinter mir. Vielleicht sogar eine so intensive wie ich noch nie hatte. Immer wieder bekam ich guten Input und es waren auch einige sehr effektive Sprünge dabei. So richtig wohlfühlen und 100% „mein Gefühl“ haben, das ist leider noch nicht immer der Fall. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie es im ersten Weltcup nach 10 Wochen gehen wird und wo ich genau stehe. Meine Motivation ist auf jeden Fall nach wie vor voll da. Ich bin froh, dass ich nun wieder im Weltcup dabei bin", schreibt der 29-jährige Tiroler auf seiner Internetseite.

Gregor Schlierenzauer, der bereits 12 Medaillen bei Weltmeisterschaften gewinnen konnte, beschäftigt sich kurz vor seinem Comeback auch damit, dass es eventuell nicht wie erhofft laufen könnte: "Wir haben Richtung Heim WM in Seefeld versucht, alles zu tun, was möglich ist. Ich bin optimistisch und gebe nach wie vor alles. Natürlich sind jetzt schon noch ein paar Fragezeichen da, wie es mir bis dahin ergehen wird. Mein Weg bleibt auf jeden Fall der gleiche, unabhängig vom Ausgang der nächsten Weltcups. Ich gehe ihn weiter mit allen Challenges, die kommen. Sollten die Ergebnisse weniger erfolgreich sein und ich nicht bei der WM dabei sein können, geht es nach der WM weiter. Effektiv und geil Ski zu springen, das ist es, was mir im Moment Sinn gibt und wonach ich strebe."

 

Cheftrainer Andreas Felder will vor der endgültigen Nominierung des WM-Teams noch die beiden kommenden Weltcups in Lahti und Willingen abwarten. "Wir werden bei den letzten beiden Weltcup-Stationen vor der Heim-Weltmeisterschaft noch verschiedenen Athleten die Chance geben, sich zu beweisen. Das WM-Team kristallisiert sich aber immer deutlicher heraus. Auch wenn bisher nur Stefan Kraft sein Ticket zu hundert Prozent sicher hat. Als Weltmeister hat er sowohl auf der Groß- als auch auf der Normalschanze einen fixen Startplatz", so Felder. 

 

Neben Gregor Schlierenzauer werden auch Stefan Kraft, Clemens Aigner, Philipp Aschenwald, Manuel Fettner, Michael Hayböck und Jan Hörl in Lahti starten.

 

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