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Daniel Huber: Ein Senkrechtstarter des Sommers

Erstellt am: 01.10.2018 09:30 / sk

Daniel Huber hat mit dem ersten Sieg seiner Karriere im FIS Grand Prix am Sonntag in Hinzenbach (AUT) seine Position als derzeitge Nummer 1 im österreichischen Team eindrucksvoll bestätigt.

Der Start ins Wochenende war für den 25-jährigen zwar noch nicht optimal, im Wettkampf lief dann aber alles perfekt: "Im Training habe ich mich noch etwas schwer getan, das ist eine Schanze die mir eigentlich nicht so liegt. Aber ich habe gewusst, was ich zu tun habe und bin immer besser reingekommen. Heute habe ich schon so ein Gefühl gehabt, dass wirklich etwas gutes passieren kann. Es ist Wahnsinn, dass es mir hier vor heimischem Publikum gelungen ist zum ersten Mal zu gewinnen."

 

Daniel Huber lag am Sonntag bereits nach dem ersten Durchgang in Führung, und so musste er dann mit der besonderen Drucksituation umgehen, als allerletzter Springer im Finale am Start zu stehen. "Sicher ist man nervös, wenn man als Letzter oben ist, das ist klar. Aber ich muss auch sagen, dass ich vor dem ersten Durchgang fast noch nervöser war. In den Wettkampf zu starten, ist für mich immer aufregender als später, wenn ich schon weiß, dass ich mich gut fühle. Das macht es mir leichter und das war heute auch so. Trotzdem war es eine neue Situation für mich als letzter Springer oben zu stehen und es freut mich wirklich noch mehr, dass ich dann noch so einen guten Sprung gemacht habe."

 

Die Ergebnisse von Daniel Huber

 

Der Salzburger, der in diesem Sommer zuvor bereits in Courchevel und Hakuba auf dem Podest stand und derzeit als Fünfter in der Gesamtwertung ganz vorne mit dabei ist, sieht nicht nur sich, sondern auch das gesamte österreichische Team auf einem guten Weg Richtung Winter: "Wir waren am Samstag schon sehr geschlossen vorne dabei, ich glaube vier Österreichern unter den besten 10, das war in einer Qualifikation schon lange nicht mehr so. Auch heute waren wieder mannschaftlich sehr stark. Es schaut so aus, als ob sich die Arbeit bezahlt macht und Früchte trägt. Aber es ist noch Sommer, und das zählt im Winter gar nichts. Spannend wird es dann Mitte November wenn der Weltcup wieder losgeht und bei der WM im Februar. Da wollen wir dann voll da sein, was bis dahin passiert werden wir sehen."

 

Bevor die Weltcupsaison 2018/19 Mitte November in Wisla (POL) startet, stehen für Daniel Huber noch weitere Wettkämpfe und intensives Training auf dem Programm. "Jetzt kommt noch der Sommer Grand Prix in Klingenthal, Mitte Oktober sind die österreichischen Meisterschaften und dann werden wir beginnen auf Eis zu trainieren und die Vorbereitung auf den Winter noch einmal intensivieren. Dann wollen wir mit möglichst viel Energie in den Winter starten."

 

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