Schwieriger Start für Österreich

Erstellt am: 31.07.2018 13:20 / sk

Für das österreichische Team vom neuen Cheftrainer Andreas Felder, sind die ersten beiden Wochenendes des FIS Grand Prix 2018 nicht optimal verlaufen.


Nach den ersten Wettkämpfen der Saison liegt Stefan Kraft als bester Österreicher auf Platz 13 der GP Gesamtwertung. Der 25-jährige war mit den Rängen 10 und 16 auch in beiden Einzwettkämpfen der beste Springer seines Teams. Im Mannschaftswettkampf in Wisla reichte es nur zu Platz sechs.

 

Für die hohen Ansprüche des österreichischen Skiverbandes ist das bisher nicht gut genug. Das weiß auch der neue sportliche Leister für die Bereiche Skispringen und Nordische Kombination, Mario Stecher. 

"Ich sehe teilweise gute Ansätze. Gregor Schlierenzauer mit seinem vierten Platz im Training in Hinterzarten, oder der hervorragende Sprung von Stefan Kraft beim zweiten Durchgang in Wisla. Aber was man auch ganz klar sagen muss: Natürlich ist das insgesamt noch zu wenig. Wir haben in den Saisonanalysen erkannt, dass unsere Springer Fehler im sprungtechnischen Bereich machen, also wir reden jetzt ganz klar nicht vom Materialbereich. Wir müssen da wirklich bei uns selbst ansetzen und das tun wir auch. Wir sind jetzt in einer Phase, wo man vielleicht noch einen kleinen Schritt zurückmacht, bevor es wieder bergauf gehen kann. Das ist am Anfang absolut klar. Ich bin zuversichtlich und hoffe, dass wir bis zum Winter wieder in die Spur finden", so der ehemalige Kombinierer.

 

Beim kommenden FIS Grand Prix in Einsiedeln (SUI) am Wochenende wird Michael Hayböck, der in Hinterzarten nicht am Start war, wieder dabei sein. Manuel Fettner trainiert derzeit mit den Kombinierern in Lillehammer und plant bis Anfang September eine Wettkampfpause.

Österreich wird damit in der Schweiz von Clemens Aigner, Michael Hayböck, Daniel Huber, Stefan Huber, Andreas Kofler, Stefan Kraft und Gregor Schlierenzauer vertreten.

 

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