Zahlen & Fakten zum Weltcup Skispringen in Trondheim

Erstellt am: 14.03.2018 15:01 / sk


 

Kamil Stoch auf dem Weg zur fast perfekten Saison

Kamil Stoch präsentiert sich derzeit in einer überragenden Form und kann anch der Vierschanzentournee, Olympia Gold und dem Willingen Five nun auch noch den Gesamtweltcup, den Skiflugweltcup, die RAW AIR und das Planica 7 gewinnen. 

Stoch feierte am Dienstag in Lillehammer seinen 28. Weltcupsieg, einziger polnischer Skispringer, der noch erfolgreicher war, ist Adam Malysz, der 39 Mal ganz oben auf dem Podest stand.

In dieser Saison gewann Stoch bereits sechs Mal, in seiner bisher erfolgreichsten Saison 2016/17 feierte er sieben Siege. Diesen persönlichen Rekord kann er also bereits am Donnerstag in Trondheim verbessern. 

Kamil Stoch's Teamkollege Dawid Kubacki springt derzeit ebenfalls stark und erreichte in Lillehammer als Zweiter sein bisher bestes Weltcupergebnis. Gelingt ihm nun sogar noch ein Sieg, wäre er der neunte polnische Springer, der ein Weltcupspringen gewinnt.

 

Die größten Rivalen von Kamil Stoch im Kampf um den Gesamtsieg bei dieser RAW AIR sind die Lokamatadoren aus Norwegen. Daniel Andre Tande gewann am Sonntag in Oslo und Robert Johansson, der noch auf seinen ersten Weltcupsieg warten muss, stand als Dritter in seiner Heimatstadt Lillehammer am Dienstag zum ersten Mal in dieser Weltcupsaison auf dem Podest.

Bisher gelang drei norwegischen Springer ein Weltcupssieg in Trondheim: Anders Bardal (2014), Roar Ljoekelsoey (2003), Sigurd Pettersen (2002)

 

Den letzten Weltcup in Trondheim gewann der Österreicher Stefan Kraft im März 2017. In dieser Saison konnten die Springer aus Österreich aber noch keinen Sieg feiern. Es könnte also diesmal die dritte Saison nach 1988/89 und 2000/01 werden in der das Team komplett ohne Weltcupsieg bleibt.

 

Andreas Wellinger aus Deutschland erreichte seine besten Ergebnisse in Norwegen im März 2017 mit einem zweiten Platz in Oslo und Rang drei in Trondheim. Seit den Olympischen Spielen landete der Olympiasieger von der Normalschanze aber nicht mehr in den Top 7.

 

 

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