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Nachdem einige österreichische Skispringer bereits vor kurzem beim Marathon in Wien Erfahrungen in einer anderen Sportart sammeln konnten, verbrachten sie diese Woche ein paar Tage in Salzburg um dort Eishockey auszuprobieren.
Vier Tage lang arbeiteten die Athleten und Betreuer der ersten und zweiten Trainingsgruppe dort mit professionellen Trainern an ihrer Technik, bevor am Freitag auch ein Match auf dem Programm stand. "Die Idee dahinter war, dass wir eine neue Sportart lernen, bei der wir zu Beginn alle etwas überfordert sind. Heute beim Abschlussmatch hat man gesehen welche Entwicklung jeder Einzelne genommen hat und welchen Ehrgeiz jeder entwickelt. Es hat sehr viel Spaß gemacht, aber es ist auch jeden Tag härter geworden", erklärt Cheftrainer Heinz Kuttin.
Bei den Springern kam diese besondere Art der Vorbereitung auf die neue Saison auf jeden Fall gut an. "Es war eine sehr spannende Sache, wir haben uns alle sehr darauf gefreut. Es ist etwas, das viele von uns noch nie gemacht haben", so Michael Hayböck. Gregor Schlierenzauer stimmt seinem Teamkollegen zu: "Es war eine geniale Geschichte, mir hat es irrsinnig gut gefallen. Beim Abschlussmatch haben wir drei Drittel gespielt. Am Anfang hat man noch relativ viel Kraft, aber die ist dann schnell weg. Ich glaube einige haben jetzt auch einen Termin beim Zahnarzt."
Nach einer Woche Training an den verschiedenen Stützpunkten trifft sich das Nationalteam dann bereits zum nächsten Trainingslager in Tirol wieder, wo sportmedizinische Tests und Mountainbiketouren auf dem Programm stehen werden.
Photos: (c) Expa/Jürgen Feichter
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