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Am Donnerstag wird Gregor Schlierenzauer den ersten offiziellen Sprung von der umgebauten Flugschanze am Kulm machen, eine Aufgabe auf die er sich bereits freut.
"Für mich ist es eine große Ehre und Freude der Erste zu sein. Darauf bin ich stolz. Die neue Fluganlage kann ich noch schwer beurteilen. Es wird auf jeden Fall eine Herausforderung, die mir Respekt abringt, aber an meine Leidenschaft appelliert. Ich habe ein sehr inniges und emotionales Verhältnis zum Kulm, der für mich ein Stück Österreich ist. Bestimmt auch deswegen, weil es die einzige Flugschanze in meinem Heimatland ist und das Skifliegen allein schon aus diesem Grund spezielle Reize vor dem begeisterten Heimpublikum mit sich bringt", so der Österreicher.
Auch nach unzähligen Flügen ist diese Erfahrung für Schlierenzauer, der mit 215.5 m den Schanzenrekord in Bad Mitterndorf hält, einzigartig: "Ich liebe es, mit der Luft, dem Schweben, diesem Flow zu spielen und mir die Dinge für kurze Zeit von oben anschauen zu können – wie ein Vogel. Es ist mit nichts anderem vergleichbar und macht extrem viel Spaß. Um es entsprechend auskosten und genießen zu können, ist allerdings viel Arbeit notwendig."
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