JWM: Gold für das Team aus Polen

Erstellt am: 01.02.2014 21:05 / sk

Zum Abschluss der Skisprungbewerbe bei den diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaften in Val di Fiemme fand am Samstag Abend das Teamspringen der Herren statt. Den Sieg sicherten sich die Favoriten aus Polen, vor Österreich und Norwegen.


Jakub Wolny, der neu gekürte Junioren Weltmeister im Einzel, Aleksander Zniszczol, Krzysztof Biegun und Klemens Muranka lagen bereits nach dem ersten Durchgang in Führung holten sich mit 1027.0 Punkten den Titel. "Ich habe gestern bereits gesagt, dass wir ein starkes Team haben, und heute haben wir gewonnen. Das ist ein sehr guter Tag für unser Team. Meine beiden Sprünge waren gut, aber nicht perfekt. Ich bin zufrieden", sagte der zweimalige Juniorenweltmeister von Val di Fiemme, Jakub Wolny.

 

Auch Simon Greiderer, Ulrich Wohlgenannt, Elias Tollinger und Patrick Streitler konnte ihre gute Ausgangsposition im zweiten Durchgang verteidigen und sicherten sich mit 1022.4 Punkten die Silbermedaille für Österreich. "Heute ist einfach ein unglaublicher Tag. Ich denke wir haben alle unsere besten Sprünge gezeigt, jeder ist zufrieden. Alles ist so gut für uns gelaufen, das ist verrückt. Die Serviceleute haben einen tollen Job gemacht. Die Silbermedaille ist tolle und alle im Team sind sehr glücklich", so Elias Tollinger.

 

Norwegen lag nach dem ersten Durchgang noch ganz knapp hinter den Top 3 auf Platz vier, im Finale konnten Daniel Andre Tande, Johann Andre Forfang, Hans Petter Bergquist und Mats Soehagen Berggaard dann aber noch um einen Platz verbessern und gewannen Bronze. Johann Andre Forfang war nach dem Wettkampf stolz auf seine Teamkollegen: "Es hat extrem viel Spaß gemacht die Medaille zu gewinnen. Wir haben Mats Berggaard und er hat einen super Job gemacht und ich freue mich sehr darüber."

 

Nach dem ersten Durchgang lag das Team aus Finnland, mit Jarkko Määttä, Aapo Lehtinen, Miika Ylipulli und Santeri Ylitapio, als Dritter überraschend auf Medaillenkurs. Im  zweiten Durchgang blieben sie dann aber hinter Norwegen zurück und verpassten die Top 3 um nur 1.6 Punkte.

 

Auch die deutschen Springer, Paul Winter, Michael Herrmann, Dominik Mayländer und Sebastian Bradatsch, lagen als Fünfter nur 2.6 Punkte hinter den drittplatzierten Norwegern zurück.

 

Ebenfalls für den zweiten Durchgang qualifizieren konnten sich Slowenien, die Schweiz und Italien. Nach dem ersten Sprung ausgeschieden sind Russland, Tschechien, Japan, Frankreich und die USA.

 

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