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Nach mehreren Monaten intensiver Ermittlungen hat es im Fall der Anzugmanipulationen der Skispringer aus Norwegen während der Nordischen Ski WM in Trondheim nun ein Urteil gegeben. Beide betroffenen Athleten ( Johann Andre Forfang und Marius Lindvik) wurden zu einer Geldstrafe und einer dreimonatigen Wettkampfsperre verurteilt. Im kommenden Winter können beide aber von Beginn an im Weltcup starten und beide behalten auch ihre Medaillen von Trondheim.
Die beiden involvierten Athleten Marius Lindvik und Johann Andre Forfang müssen jeweils eine Strafe von 2.000,- Schweizer Franken (rund 2130,- Euro) bezahlen. Hinzu kommt eine dreimonatige Wettkampfsperre für nationale und internationale Wettkämpfe. In diesem Sommer werden beide Athleten also nicht mehr am Start sein. Kurios: Beim ersten FIS Grand Prix des Sommers in Courchevel (FRA) Anfang August hatten beide Athleten teilgenommen, Lindvik hatte sogar einen von zwei Wettkämpfen gewonnen.
Die bereits verbüßte vorläufige Sperre (diese war unmittelbar vor dem Weltcup in Oslo ausgesprochen worden, und hatte bis zum Ende der Wintersaison 2024/25 gegolten) wird von den drei Monaten abgezogen. Ihre Medaillen von Trondheim dürfen beide Athleten behalten.
Mit dem Urteil können Athleten und FIS eines der schwierigsten Kapitel in der jüngeren Geschichte des Skispringens zumindest teilweise abhaken. Die FIS hatte als Reaktion auf die Manipulationen drastische Verschärfungen im Bereich der Materialregeln und der Materialkontrolle angekündigt und diese inzwischen größtenteils bereits umgesetzt.