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Jan Hörl gewinnt in Innsbruck - Showdown zwischen Kobayashi und Wellinger

Erstellt am: 03.01.2024 17:49 / hn

Der Österreicher Jan Hoerl hat am Mittwoch den dritten Wettlampf im Rahmen der 72. Vierschanzentournee in Innsbruck (AUT) gewonnen.
Hörl setzte sich in einem spannenden, von schwierigen Windbedingungen geprägten, Wettkampf vor dem Japaner Ryoyu Kobayashi und Michael Hayboeck (AUT) durch.
Im Kampf um den Tournee-Gesamtsieg kommt es beim Finale in Bischofshofen (AUT) am Samstag zum Showdown zwischen Ryoyu Kobayashi und Andreas Wellinger (heute Platz 5).

Der ständig drehende Wind sorgte beim Finale von Innsbruck für zusätzliche Spannung beim ohnehin spannenden Kampf um Tagessieg und Tournee-Gesamtführung.
Die Jury musste sieben Springer vor Ende des Finales sogar eine rund 10-minütige Pause einschieben, weil der Wind zu stark wurde. Das war eine gute und richtige Entscheidung der Jury.
Die besten Sprünge nach der Zwangspause erwischten dann der Japaner Ryoyu Kobayashi und Tagessieger Jan Hoerl, besonders Hörl überzeugte mit seinem Finalsprung und sicherte sich den zweiten Weltupsieg seiner Karriere (nach Wisla 2021).
"„Für mich war es volle Attacke, Sieg oder Sarg, das funktioniert bei mir am besten. Die Kulisse ist cool, aber es hat mich schon nervös gemacht da oben am Start. Die Warterei war wirklich nicht einfach“, so Hörl. Für den Mann aus Bischofshofen wartet nun noch das Heimspiel beim Tourneefinale.

"Hut ab vor dem Jan, der hat sich da richtig gut rausgehauen, das war extrem cool heute," freute sich auch ÖSV Coach Andi Widhözl über den Erfolg von Hörl und des gesamten ÖSV Teams beim Heimspiel am Bergisel.
Sechs Österreichern gelang im Wettkampf der Sprung in die besten 13, das bedeutete ein überragendes Team-Ergebnis.

Kobayashi übernimmt Tournee-Führung
Mit seinem Tagessieg gelang Hörl auch der Sprung auf Platz drei der Tournee-Gesamtwertung.
In Führung liegt nach seinem zweiten Platz heute der Japaner Ryoyu Kobayashi.
Kobayashi nahm dem bisher Führenden Andreas Wellinger 6,6 Punkte ab und führt jetzt mit einem Vorsprung von 4,8 Punkten (857,6 Punkte) vor Wellinger (852,8 Punkte). 
Auf Platz drei folgt Hörl mit einem Rückstand von 18,8 Punkten, dahinter dann Stefan Kraft mit weiteren 10,2 Punkten Rückstand auf Hörl.
Unmöglich ist nichts, auch, weil, der Wetterbericht für das Finale in Bischofshofen keine einfachen Bedingungen prognostiziert, aber normalerweise fällt die Entscheidung um den Gesamtsieg der Tournee zwischen Kobayashi und Wellinger.

"Der Andi ist super gesprungen heute, er hat einen super Wettkampf abgeliefert. Es war unterschiedlich von den Verhältnissen aber Andi hat gute Sprünge gezeigt, das war wichtig und er ist dran und jetzt gehts in Bischofshofen weiter. Die Schanze in Bischofshofen liegt dem Andi und ich denke, dass Andi mit seinem Geschwindiskeitsvorteil gute Chancen hat," erklärte Bundestrainer Horngacher Wellingers Aussichten für das Finale am kommenden Samstag.

"Ich mag die Schanze in Bischofshofen extrem gerne und hoffe, dass dort die Bedingungen wieder mitspielen, dann ist der Rückstand auf Ryoyu nichts, das sind nur ungefähr 2,5 Meter" zeigte sich Wellinger vor dem Finale angriffslustig.

Die Fans dürfen sich am Samstag also auf einen echten Showdown zwischen Ryoyu Kobayashi und Andreas Wellinger freuen. Das Training und die Qualifikation finden am Freitag (16:30 Uhr) statt, der Wettkampf dann am Samstag (16:30 Uhr).

Jan Hörl

 

Siehe auch

Galerien

Statistiken

Weitester Sprung
135.5m
Hayboeck, Michael (AUT)
Kürzester Sprung
93.5m
Vassilyev, Danil (KAZ)
Durchschnittliche Weite
119.2m
Sprünge über K-Punkt
60.8%
Anzahl Nationen
16
Anzahl Nationen in den Top 10
4
Beste Nation in den Top 30
6
Österreich
Für Hoerl, Jan ist es der erste Sieg seit
05.12.21
Wisla
Für Österreich ist es der erste Sieg seit
01.01.24
Pinkelnig, Eva (AUT) Oberstdorf