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Der Slowene Anze Lanisek hat am Sonntag die Qualifikation für das Neujahrsspringen 2024 in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Lanisek setzte sich auf der HS 142 Olympiaschanze von Partenkirchen vor Andreas Wellinger durch, der nach starkem Training und Platz zwei in der Qualifikation Top-Favorit für den Wettkampf am Montag ist.
Nach seinem Sieg beim Auftaktspringen der 72. Vierschanzentournee konnte Andreas Awellinger auch in der Qualifikation von Partenkirchen voll überzeugen. Mit einem Sprung auf die Tageshöchstweite von 139 Meter musste sich Wellinger nur dem Slowenen Anze Lanisek geschlagen geben. "Mit den Sprüngen war ich heute sehr zufrieden, mit der Landung überhaupt nicht. Mir ist drei Mal der rechte Ski weggefahren, wir landen mit 120 KM/h da muss man einfach sauber hinkommen, das ist mir heute nicht gelungen. Das werde ich morgen besser machen. Viel feiern werden wir nicht, mal schauen, ob ich Mitternacht erlebe oder ob ich dann schon im Bett liege," erklärte Wellinger. Tagessieger Lanisek freute sich über seinen Tagessieg, hat nach Platz 18 in Oberstdorf die Tournee-Gesamtwertung aber bereits abgeschrieben: "Ich mag die Schanze in Partenkirchen und freue mich, wenn mir hier gute Sprünge gelingen. Ich hoffe das geht morgen so weiter" sagte Lanisek der im vergangenen Jahr Platz zwei beim Neujahrsspringen belegt hatte. Die Plätze drei und vier gingen an die beiden Österreicher Manuel Fettner und Michael Hayböck. Mit Stefan Kraft auf Platz 6 und Ryoyu Kobayashi auf Platz 17 platzierten sich die beiden stärksten Konkurrenten von Andreas Wellinger im Kampf um die Gesamtführung in der Vierschanzentournee stark, an das Leistungsniveau von Wellinger kamen beide aber nicht heran. Stark präsentierte sich erneut der auf Platz vier liegende Slowene Lovro Kos. Kos landete zwar wegen einem Wackler bei der Landung nur auf Platz 15, am Montag ist Kos aber für den nächsten Spitzenplatz gut.