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Kubackis Traumwochenende in Zahlen

Erstellt am: 07.11.2022 20:25 / hn

Dawid Kubacki hat in Wisla alles abgeräumt. Der Pole dominierte beide Wettkämpfe auf den Kunststoffmatten der Adam-Malysz-Schanze und setzte sich damit zum ersten Mal in seiner Karriere an die Spitze der Weltcup-Wertung. Der 32-Jährige war auch in den Qualifikationsrunden am Freitag und Sonntag der Beste und bestätigte damit seine starke Form.

Kubacki, dessen Erfolg ihm schon vor diesem Wochenende einen Platz in der Geschichte des polnischen Skispringens sicherte, schaffte etwas, was selbst die beiden Legenden Adam Malysz und Kamil Stoch in der Vergangenheit nicht geschafft haben. Nur Malysz gewann einen Auftaktwettkampf, aber nie die ersten beiden, obwohl er einen glänzenden Start in den Winter 2001/02 hatte.

 

Damit reiht sich Kubacki in eine Gruppe von Athleten ein, denen das gelungen ist. Der letzte war Markus Eisenbichler vor zwei Jahren, aber das war bevor der Norweher Halvor Egner Granerud einen überragenden Winter ablieferte und am Ende die Weltcup-Gesamtwertung gewann.

Dawid Kubacki

 

Kubacki zeigte eine Leistung, die die Skisprungwelt seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat. Der erste und einzige Springer, der am Eröffnungswochenende in diesem Jahrhundert beide Wettbewerbe auf derselben Schanze gewann, war Janne Ahonen im Jahr 2004. Mit einem beeindruckenden Auftakt legte der Finne den Grundstein für den Weltcup-Gesamtsieg.

Dawid Kubacki

 

 

Wird Kubacki diesem Weg folgen? Die nächsten Wettkämpfe finden in knapp drei Wochen in Ruka (FIN) statt, so dass die anderen die Chance haben, den Polen einzuholen. Das Wochenende in Wisla hat aber gezeigt, dass dies keine leichte Aufgabe sein wird. 

 

Kubackis Zahlen nach Wisla:

1 - er ist der einzige polnische Springer, der die ersten beiden Wettbewerbe einer Saison gewonnen hat. 

 

2 - es war das zweite Mal in seiner Karriere, dass er zwei Wettbewerbe hintereinander und zwei Wettbewerbe auf derselben Schanze gewann. Nach seinem Sieg bei der Vierschanzentournee 2019/2020 dominierte er das Wochenende in Titisee-Neustadt im Jahr 2020. 

 

3 - Kubacki ist der dritte polnische Sieger des Weltcup-Auftakts. Die beiden Vorgänger waren Adam Malysz im Jahr 2001 und Krzysztof Biegun, der seinen einzigen Wettkampf in einem Durchgang zu Beginn der Saison 2013/14 in Klingenthal gewann. 

 

4 - er ist der vierte polnische Athlet, der den Weltcup anführt. Der erste war natürlich Malysz. Dann trug der Sensationssieger von Klingenthal, Biegun, das Gelbe BIB des Führenden. Als dritter folgt der zweifache Weltcup-Gesamtsieger Kamil Stoch. Kubacki gesellte sich bereits am Samstag in Wisla zu ihnen. 

 

6 - das ist eine überragende Zahl der offiziellen Runden, die Kubacki in Wisla gewonnen hat. Er hat buchstäblich alles gewonnen, denn er war der Beste in der Qualifikation am Freitag, in beiden Durchgängen am Samstag, in der Qualifikation am Sonntag und auch in beiden Durchgängen des Wettkampfs. 

 

6 - das ist die Zahl von Kubackis Siegen, seit Trainer Thomas Thurnbichler die polnische Mannschaft übernommen hat. In sechs von sieben Wettbewerben war er der Beste, nur einmal wurde er Zweiter hinter Kamil Stoch.

 

6 - nur sechs Springer vor Kubacki konnten beide Wettbewerbe des Eröffnungswochenendes gewinnen. Es waren Andreas Felder, Primoz Ulaga, Matti Nykaenen, Werner Rathmayr, Martin Schmitt und Janne Ahonen.  

 

7 - Der Sieg vom Sonntag war Kubackis siebter im Weltcup. Am Samstag holte er seinen sechsten Sieg. Die letzten fünf gab es in Predazzo, Bischofshofen, zweimal in Titisee-Neustadt und an einem Neujahrstag 2021 in Garmisch-Partenkirchen. 

 

11 - Kubacki ist der 11. Athlet in der 43-jährigen Geschichte des Weltcups, der die ersten beiden Veranstaltungen gewonnen hat. Vier von ihnen (Matti Nykaenen 198/88, Martin Schmitt 1998/99, Janne Ahonen 2004/05, Thomas Morgenstern 2007/08) gewannen am Ende den Gesamtweltcup.

 

Endergebnis Herren Wisla Weltcup am 6.11.2022

Weltcup-Gesamtstand

 

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