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Am 29. Juli verstarb im Alter von 90 Jahren der Schweizer Hans-Heini Gasser-Sutter. Der Mann dessen Name jedem Insider des Skispringens ein Begriff ist, war eine absolute Größe, ein wichtiger Pfeiler und bis zuletzt maßgeblich an der Entwicklung des Skisprungsports in den vergangenen 50 Jahren beteiligt.
Gasser war ein Visionär der mit seinem umfassenden Wissen, seiner Leidenschaft für den Skisprungsport und seiner immer freundlichen und menschlichen Art in allerbester Erinnerung bleiben wird.
Hans-Heini Gasser Dr. sc. techn. in theoretischer Physik, Bauingenieur ETH Von 1973 bis 1986 Regierungsrat des Kantons Obwalden
Erfinder von holzverleimten Tragkonstruktionen für grossflächige Dächer. Unter seiner Leitung entstanden grosse Tennis- und Turnhallen im In- und Ausland, auch bei verschiedenen Tunnelbauten war er Federführend tätig.
Zentralpräsident des Zentralkomitees für Normen im schweizerischen Verein für Ingenieure und Architekten.
Von 1964 bis 1980 Chef Schanzenbau bei Swissski.
Von 1973 bis 2020 Mitglied des Subkomitees für Schanzenbau in der FIS.
Er war innerhalb des Komitees zuständig für alle „mathematischen Belange“, dazu gehörten die Aufnahme und Vermessung von Flugbahnen, Entwickeln von Normen für den Schanzenbau, Entwickeln einer Normen-Software zur einfachen Anwendung für Schanzenbauer weltweit.
Eine grössere Aufgabe von Gasser war auch die Berechnung der Faktoren für “wind and gate compensation“, welche er federführend begleitete
Gasser war in der ganzen Skisprungszene bekannt und wurde von seinen Kollegen sehr geschätzt.
Gasser war bis 1997 TD Skispringen, war eingesetzt bei vielen WC Springen, Skifliegen und Weltmeisterschaften.
"Heinz Heini Gasser war eines der Genies in der Geschichte der Entwicklung des Skispringens. Sein Gespür für Zahlen und Berechnungen hat vielen unserer Organisatoren und Athleten die Möglichkeit gegeben, Schanzen zu entwickeln, die immer sicherer und moderner werden. Wir danken ihm für seine überragende professionelle Arbeit, aber auch für den menschlichen Wert, den er für unsere Gemeinschaft geschaffen hat“ erklärte FIS Renndirektor Sandro Pertile zum Abschied.
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