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Die Anfahrt beim Skispringen ist extrem wichtig, es geht um Reibung, Geschwindigkeit und damit direkt auch um Weite. Um die höchst mögliche Geschwindigkeit in der Anfahrtspur zu erreichen hat jeder Athlet seine eigene Technik, seine eigene ideale Anfartsposition.
Einige Athleten setzen dabei bei Ihrer Anfahrt auf ein „Anschlagen“ der Skier links und rechts in der Anlaufspur. Dass diese Anschlag-Technik der Geschwindigkeit nicht förderlich ist, war zu vermuten, die Fakten zur Vermutung zeigt nun eine wissenschaftliche Untersuchung.
Professor Matthias Scherge vom Team Snowstrom ist ein ausgewiesener Experte für Reibung und Geschwindigkeiten, besonders im Wintersport. Scherge untersucht immer wieder Details die auf den ersten Blick durchaus seltsam erscheinen mögen. Im Fall des Anschlagens der Skier bei der Anfahrt hat Professor Scherge nun Daten gesammelt die im Ergebnis eindeutig sind:
Anschlagen macht, und das dürfte auch die Athleten die diese Praxis anwenden, überraschen, die Anfahrt eindeutig langsamer, kostet also Weitenmeter. Nun bleibt abzuwarten, ob man das Anschlagen auch in Zukunft noch bei einzelnen Athleten im Weltcup sehen wird. Wir werden jedenfalls darauf achten.