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Mit Plan A in den Sommer

Erstellt am: 18.05.2020 19:11 / sk

Für die Skispringer unter der Leitung des neuen FIS Renndirektors Sandro Pertile laufen die Planungen und Vorbereitungen für den Grand Prix 2020, sowie die Sommer-Wettkämpfe des Continental- und FIS Cups, auf Hochtouren.


Trotz den derzeitigen Einschränkungen durch die Covid-19 Pandemie gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die Wettkampfserien, wie derzeit geplant durchgeführt werden können. Demnach beginnt der Grand Prix 2020 am 22. und 23. 8. in Wisla (POL). (Aktuelle Kalender Sommer >>)

Allerdings steht bereits hinter dem ersten Termin des Sommers noch ein Fragezeichen, denn noch ist nicht sicher, ob im August in Polen Veranstaltungen mit Zuschauern stattfinden dürfen. Diese Entscheidung der polnischen Regierung will der polnische Ski Verband noch abwarten, und dann ggfls. auf einen Termin im September ausweichen, falls erforderlich.

 

„Derzeit gibt es noch viele Unbekannte, aber wir gehen optimistisch an das Ganze heran und wissen, dass wir angesichts der derzeitigen Situation flexibel sein müssen“, erklärt Sandro Pertile. “Wir arbeiten auch an einem Plan B und C, aber darüber reden wir jetzt nicht, denn es wird von Tag zu Tag besser und in immer mehr Ländern werden die Einschränkungen weniger. Es ist also durchaus realistisch, dass die Wettkämpfe wie jetzt geplant stattfinden werden“.

 

Als einen der ersten Schritte wurden heute im Rahmen der (digitalen) Sitzung des FIS Skisprung-Komitees Guidelines für den Sommer 2020 vorgestellt (Covid-19: Guidelines für den Sommer >>). Nach diesem Dokument bleibt den Veranstaltern länger Zeit eine geplante Veranstaltung doch noch Abzusagen, nämlich spätestens 30 Tage vor der Mannschaftsführersitzung.

So bleibt den Veranstaltern im Fall der Fälle länger Zeit auf eventuelle gesetzliche Änderungen zu reagieren. Die Mannschaften sollen also erst nach diesem Termin ihre Reiseplanungen durchführen.

 

Aber auch für die Wintersaison sind bereits mehrere Arbeitsgruppen damit beschäftigt, verschiedene Szenarien durchzuspielen: Beispielsweise denkt man über mögliche Folgen von eventuellen Reisebeschränkungen von / aus / in einzelnen Ländern nach, die eine Reduzierungen der Starterfeldes im Winter zur Folge haben könnten. „Beispielsweise denken wir darüber nach, die Mindestanzahl von Teams für einen Weltcup von 8 auf 6 zu reduzieren, um nicht wegen der bestehenden Regel einen Team-Wettkampf zu verlieren,“ erklärt Pertile.

Derzeit müssen laut FIS Regel mindestens acht Mannschaften am Start sein damit der Wettkampf für den Nationencup zählt.

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