Jury

Die Jury besteht aus folgenden Mitgliedern:

- Technischer Delegierter (TD)
- Rennleiter und
- TD-Assistent.

 

Die Aufgaben der Jury 

Die Jury ist dafür verantwortlich, dass der gesamte Wettkampf einschliesslich des offiziellen Trainings gemäss den IWO-Bestimmungen organisiert und durchgeführt wird. 

Sie hat zu entscheiden,

- Mit welcher maximalen Anlauflänge die Springer zu starten haben. Die Länge des Anlaufes soll so bestimmt werden, dass die Schanze ausgesprungen wird. Bei Erreichen von 95 % der Schanzengrösse (HS) muss die Jury zusammentreten und über die Anlauflänge der weiteren Sprünge des laufenden Durchganges einen Beschluss fassen.

- In welchem Bereich der Windgeschwindigkeit die Schanze freigegeben werden soll.

- Ob ein Wettkampf unterbrochen, verschoben oder abgesagt werden muss.

- Ob und an welcher Stelle der Startreihenfolge ein Sprung bei Verspätung am Start nachgeholt bzw. bei Behinderung wiederholt werden darf, weil höhere Gewalt oder fremdes Verschulden vorliegt. Wenn die Entscheidung nicht sofort getroffen werden kann, darf der Sprung unter Vorbehalt nachgeholt bzw. wiederholt werden. Diese Entscheidung ist öffentlich bekannt zu machen.

- Über alle Proteste, Disqualifikationen und Sanktionen sowie über alle auftretenden Fragen, welche durch die IWO nicht reglementiert sind.

Beschlüsse

Über alle Entscheidungen der Jury ist in offener Abstimmung zu beschliessen und ein Beschlussprotokoll zu führen. Jedes Mitglied besitzt eine Stimme. Alle Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit. Für die Mitglieder besteht Zwang zur Abstimmung (Zustimmung oder Ablehnung, Stimmenthaltung ist nicht möglich) mit folgenden Ausnahmen:

- Verhinderung eines Mitgliedes durch höhere Gewalt; Bei Stimmengleichheit besitzt der jeweilige Vorsitzende der Jury den Stichentscheid.

 

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