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Domen Prevcspringt weiter in einer eigenen Liga. Nach seinem Erfolg beim Auftaktspringen in Oberstdorf vor drei Tagen, gewann der 26-jährige Slowene am Donnerstag auch das zweite Springen im Rahmen der 74. Vierschanzentournee. Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, gewann Prevc erneut überlegen, diesmal vor den beiden Österreichern Jan Hoerl und Stephan Embacher.
"Es sieht einfach aus, aber nur wenige Menschen sehen, dass ich um 7 Uhr aufgestanden bin und, dass von 7 Uhr bis zum Wettkampf immer alles darauf ausgerichtet ist, auf der Schanze eine wirklich gute Leistung zu bringen. Man muss immer noch streng mit sich selbst sein und seinen Körper in einen Modus voller Konzentration versetzen, damit man auf der Schanze eine gute Leistung bringen kann. Es ist etwas ganz Besonderes, am 1. Januar, dem Neujahrstag, zu gewinnen. Das ist etwas ganz Besonderes, wirklich unvergesslich. Und ja, das war schon immer eines meiner Ziele, das ich seit meiner Kindheit auf meiner Bucket List hatte. Und es zu erreichen, ist wirklich unglaublich. Jetzt freue ich mich auf den Wettkampf in Innsbruck, dort ist es ganz ähnlich wie hier. Jetzt kann ich viel entspannter und selbstbewusster sein. Und ich hoffe, dass es jetzt viel einfacher wird. Aber andererseits muss ich mein Ego immer noch beiseite lassen und mich auf die Dinge konzentrieren, und einfach so weitermachen," so der "Domenator nach dem Wettkampf.
Nach zwei von vier Springen führt Domen Prevc überlegen die Tournee-Gesamtwertung an. Der 26-jährige darf jetzt nicht nur in Richting Gesamtsieg schauen, sondern angesichts seiner Überform auch bereits an den Grand Slam denken.
Für den Slowenen Timi Zajc ist die Vierschanzentournee bereits beendet, nachdem er nach einer Gelben Karte beim Auftakt in Oberstdorf (Beinlänge beim Anzug) heute für das gleiche Vergehen die zweite Gelbe Karte bekam. Damit bekam Zajc die Rote Karte die ihn für zwei Wettkämpfe sperrt.
Die Top-10 der Vierschanzentournee nach dem zweiten Wettkampf in Garmisch-Partenkirchen