Sonderlob für Pekka Niemelä - Hautamaeki dachte an das Ende

Erstellt am: 02.12.2010 09:32 / os


Es war ein Winter ohne finnischen Sieg. Rang vier in der Nationenwertung entsprach auch nicht den Wünschen der Funktionäre und dann waren da noch die Olympischen Spiele in Vancouver, bei denen die Adler der Finn Air erstmals seit den Spielen 1994 beim Erzrivalen in Norwegen ohne Edelmetall blieben. Kurz: Die Saison 2009/10 war für Finnland zum Vergessen.

 

Deshalb übernahm mit Pekka Niemelä ein neuer Trainer das Amt bei den Finnen. Niemelä hatte mit den Franzosen gute Arbeit geleistet, wurde in die Heimat gelockt und ging mit großen Vorschusslorbeeren in die WM-Saison.

 

Hautamaeki dachte ans Karriereende

 

Und was für einen Einstand feierte der 36-jährige Nachfolger von Janne Väätäinen! Beim zweiten Springen der Saison gab es einen finnischen Doppelsieg. Ville Larintos erster Triumph überhaupt. Und nur 0,1 Punkte dahinter schaffte Matti Hautamaeki Rang zwei.

 

Ein Urgestein - das ist Matti Hautamaeki »

 

Jener Hautamaeki, der um ein Haar seine Karriere beendet hätte. "Meine letzte Saison war so schlecht, dass ich gar nicht sicher war, ob ich die Karriere fortsetzen sollte", sagte er nach seinem Podestplatz in Kuopio.

 

Harmonie wieder hergestellt

 

Und dann gibt der alte Routinier Hautamaeki seinem neuen Trainer ein Sonderlob: "Aber als der neue Trainer kam und seine Saisonpläne offen darlegte, war ich total motiviert und bereit, 100 Prozent zu geben", so der 29-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Wettkampf in seiner Heimatstatdt.

 

Es scheint, der Trainerwechsel bei den Finnen hat sich jetzt schon gelohnt. Sein vorrangiges Ziel, die Harmonie im Team wieder hezustellen, ist Niemelä jedenfalls gelungen.

 

Janne Ahonen wird in Lillehammer übrigens nicht an den Start gehen, er trainiert lieber in Lahti und steigt erst in Engelberg, dem ort seines ersten Weltcupsieges wieder ein. Das Team für Lillehammer: Larinto, Hautamaeki, Anssi Koivuranta, Juha Matti Ruuskanen.

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