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Am ersten Tag der zweiten Station des FIS Grand Prix 2024 auf der Adam Malysz Schanze von Wisla (POL) erlebten die Zuschauer bereits einige Überraschungen. Auch wenn aufgrund der Teilnehmerzahl von 47 Athleten keine Qualifikation, sondern ein Prolog durchgeführt wurde, war das Ergebnis im dritten Durchgang des Tages - dem Prolog - aussagekräftig. Hinter Tagessieger Johann Andre Forfang aus Norwegen (129,5 Meter) sorgten mit dem Esten Artti Aigro (129 Meter) und dem US-Amerikanber Tate Frantz (127,5 Meter) überraschend zwei Youngster für Top-Platzierungen.
In Abwesenheit des deutschen Teams und der Top-Athleten aus Österreich setzten sich erwartungsgemäß die Athleten aus Norwegen und Polen (beide in Top-Besetzung) stark in Szene. Neben Tagessieger Johann Andre Forfang landeten die Norweger Kristoffer Eriksen Sundal, Marius Lindvik und Halvor Egner Granerud auf den Plätzen 4, 7 und 11. Bester Pole war auf Platz 6 Kamil Stoch. Stoch trainiert seit einigen Monaten nicht mit dem polnischen Team, sondern alleine mit Ex-Nationalcoach Michal Dolezal aus Tschechien. Der erste internationale Auftritt des dreifachen Olympiasiegers nach dem Wechsel darf also durchaus als Erfolg gewertet werden. Stoch hinterließ insgesamt einen guten Eindruck. Im polnischen Team war auch erstmals der neue Sportdirektor SJ und NK Alexander Stöckl mit von der Partie. Stöckl hatte sich nach 13 Jahren als Cheftrainer in Norwegen mit einigen Athleten überworfen und den Norwegischen Verband verlassen. Stöckl wohnt weiterhin in Oslo, ist nun aber seit dem ersten August offiziell Sportdirektor für Skispringen und Nordische Kombination beim Polnischen Ski Verband. Pawel Wasek, Jakub Wolny und Dawid Kubacki auf den Plätzen 8, 10 und 12 hinterließen für Polen ebenfalls einen guten Eindruck beim ersten Auftritt von Alex Stöckl.
Auf Platz 5 bestätigte der Italiener Alex Insam seine starke Form aus Courchevel.
Große Unbekannte beim ersten von zwei Wettkämpfen wird am Samstag der Regen in Wisla sein. Für den ganzen Tag ist in der Region um Wisla starker Dauerregen angekündigt. Erst am Sonntag sagt dann der Wetterbericht wieder gute Bedingungen voraus.