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Anze Lanisek gewinnt Rekordjagd am Polarkreis

Erstellt am: 26.11.2022 13:50 / ac

Tiefster Winter, eine grandios präparierte Rukatunturi-Schanze von Ruka/Kuusamo und Weltklasse Athleten, denen man die Begeisterung bei jedem Sprung anmerkte, sorgten für einen hochklassigen ersten Wettkampf in Ruka (FIN). Am Ende gewann der Slowene Anze Lanisek mit einem neuen Schanzenrekord (149 Meter / Durchgang 1) knapp vor dem Österreicher Stefan Kraft und Piotr Zyla aus Polen.

Anze Lanisek hatte bereits im vergangenen Winter in Ruka gewonnen (damals sein erste Weltcup-Sieg) und befindet sich derzeit in absoluter Top-Form. „Ich liebe diese Schanze in Ruka, mein erster Sprung heute war wirklich gut,“ erklärte der Sieger der bereits das Training am Freitag dominiert und Qualifikation am Morgen gewonnen hatte. Mit 149 Meter stellte Lanisek einen atemberaubenden neuen Schanzenrekord auf. Der 26-jährige ist auch Top-Favorit für den zweiten Wettkampf in Ruka am Sonntag. (Beginn ist um 9:00 Uhr MEZ).

„Das war einer der coolsten Wettkämpfe hier heute. Auf einer 120 Meter Schanze mit 130 Meter-Sprüngen nicht im Finale zu sein, das sagt doch alles. Ich bin dreimal über 140 Meter weit gesprungen, das ist extrem cool. Das war für uns Skispringer wirklich einer der coolsten Wettkämpfe. Es waren perfekte Bedingungen und für mich ein perfekter zweiter Platz denn Anze war heute nicht zu schlagen. Das Selbstvertrauen stimmt, aber eine Garantie für den Wettkampf morgen gibt es nicht, ein kleiner Fehler und man ist 15. oder erreicht nicht mal das Finale“ erklärte Stefan Kraft der zum ersten Mal in seiner Karriere einen Podiumsplatz in Ruka erreichte.

„Ich liebe diese Schanze in Ruka, mein erster Sprung heute war wirklich gut.“

Anze Lanisek


„Das war ein hochklassiger Wettkampf heute, man hat gemerkt, dass das Feld sehr eng zusammen rutscht, da entscheiden Kleinigkeiten über 10 Plätze hin oder her, das Niveau ist sehr hoch“ erklärte ÖSV Cheftrainer Andreas Widhölzl.

„Heute habe ich alles gegeben, was ich hatte. Gestern i Training hat mir noch etwas die Motivation gefehlt, aber heute konnte ich es wirklich nicht erwarten, ich war schon um 5 Uhr wach“ so Piotr Zyla der sich extrem über seinen dritten Platz freute.

"Das war einer der coolsten Wettkämpfe hier heute. Auf einer 120 Meter Schanze mit 130 Meter-Sprüngen nicht im Finale zu sein, das sagt doch alles. Ich bin dreimal über 140 Meter weit gesprungen, das ist extrem cool."

Stefan Kraft

Karl Geiger wurde auf Platz 6 bester DSV Athlet, Giovanni Bresadola überzeugte auf Platz 11 für Italien. Vladimir Zografski (BUL) erreichte Platz 26 und auf Platz 29 sicherte sich der Türke Fatih Arda Ipcioglu zwei wertvolle Weltcuppunkte. Das wohlgemerkt in einem Wettkampf auf höchstem Niveau bei dem reihenweise Top-Leute das Finale nicht erreichten.


Das deutsche Team hatte nur wegen einer auf den frühen Morgen verschobenen Qualifikation am Wettkampf teilnehmen können, nachdem die Skier der Mannschaft nicht rechtzeitig am Polarkreis eingetroffen waren. Karl Geiger, Andreas Wellinger, Markus Eisenbichler, Pius Paschke, Stephan Leyhe und Constantin Schmid machten ihre Sache gut und erreichten alle das Finale..

Im Gesamtweltcup führt weiter der Pole Dawid Kubacki, der heute Platz 4 belegte, mit 250 Punkten vor Anze Lanisek (186 Punkte) und Stefan Kraft (185).

Ergebnis Skispringen Ruka am 26.22.2022

 

Stefan Kraft, Anze Lanisek, Piotr Zyla

 

Statistiken

Weitester Sprung
149.0m
Lanisek, Anze (SLO)
Kürzester Sprung
114.5m
Ipcioglu, Fatih Arda (TUR)
Maltsev, Kevin (EST)
Vassilyev, Danil (KAZ)
Durchschnittliche Weite
131.7m
Sprünge über K-Punkt
92.4%
Anzahl Nationen
14
Anzahl Nationen in den Top 10
5
Beste Nation in den Top 30
7
Norwegen
Für Lanisek, Anze ist es der erste Sieg seit
28.11.21
Ruka
Für Slowenien ist es der erste Sieg seit
02.10.22
Bogataj, Ursa (SLO) Klingenthal