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Elena Runggaldier: Karriereende und Traumhochzeit

Erstellt am: 14.10.2020 09:41 / hn
Wenn am 05. und 06. Dezember in Lillehammer (NOR) der Weltcup der Skispringerinnen beginnt, wird man eine Athletin vermissen die von Anfang an dabei war bei den Skispringerinnen. Die Italienerin Elena Runggaldier hat ihre Sprungski an den Nagel gehängt.

So ganz sicher war sich Elena Runggaldier nach dem abrupten Saisonende im März in Trondheim (NOR) nicht, ob sie ihre Karriere nun beenden soll oder doch noch nicht. Es ist offenbar nicht einfach mit dem Skispringen aufzuhören.

Einige Wochen später fiel die Entscheidung dann aber doch und die 30-jährige bereut ihre Entscheidung bis heute nicht.
„Ich bereue meine Entscheidung nicht, es war meine Entscheidung und es war genau so richtig“ erklärt Runggaldier die zweimal Platz 5 in Oslo und Sapporo als beste Weltcup-Ergebnisse auf ihrem Konto stehen hat.
Sportliches Highlight in der Karriere von Runggaldier war zweifellos die Silbermedaille bei der Nordischen Ski WM 2011 in Oslo. Nur der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz musste sich Runggaldier bei der zweiten WM der Damen auf dem Midstubakken von Oslo geschlagen geben, ein Riesenerfolg.
 
Auch wenn die Südtirolerin in den 10 Jahren, in denen sie im Weltcup dabei war, nicht durch die ganz großen Siege oder Podiumsplätze im Fokus stand, so bewegte sie sich doch immer auf einem sehr hohen sportlichen Niveau im Kreise der besten Skispringerinnen der Welt.
Und sie fiel immer durch ihr ausgesprochen freundliches und sympathisches Wesen auf, immer gut gelaunt war Elena Runggaldier, immer freundlich, immer ansprechbar. Eine echte Bereicherung für jede Sportart.
 
Nun arbeitet Elena Runggaldier wieder, ober besser immer noch, bei der Finanzwache im Aostatal und dort bei der Bergrettung. „Das Leben ist auch ohne Skispringen wunderschön und ich genieße die Zeit mit meinem Partner sehr“ freut sich Runggaldier.
Und dieser Partner ist seit dem vergangenen Sommer auch ihr Ehemann. Francois Braud, Braud ist ein ehemaliger Weltklasse Kombinierer, die beiden haben im Sommer geheiratet.
 
Und wenn im Dezember die Skispringerinnen im Weltcup wieder um Punkte kämpfen wird Elena Runggaldier ihre ehemaligen Kolleginnen ganz sicher am Bildschirm verfolgen und anfeuern „ich werde meinen Skisprung-Kolleginnen die Daumen drücken und wünsche ihnen eine Saison mit weiten und coolen Sprüngen“.

Besondere Ehre kommt auch noch von einem der Elena seit vielen Jahren kennt: Sandro Pertile, der neue Renndirektor der Skispringer kommt ebenfalls aus Südtirol und hat Runggaldier als besondere Athletin kennengelernt, nun wünscht er Elena alles Gute: „Elena war Vorbild und Führungsperson für alle jungen Skispringerinnen in Italien. Eine immer freundliche und offene Persönlichkeit die unter ihren Kolleginnen auf der ganzen Welt höchste Anerkennung genossen hat. Ich wünsche ihr auf ihrem Weg nach dem Skispringen alles Gute," so Pertile.
 
Dem schließen wir uns an: Arrivederci Elena, alles Gute, es war uns eine Ehre!'


Mit einem emotionalen Post bedankte und verabschiedete sich Elena Runggaldier bei Freunden, Trainern und allen die Anteil an ihrer erfolgreichen Karriere hatten:

"Hi everybody,
Time has come for me to end this beautiful adventure, that started 18 years ago. Skijumping has given me a lot of great emotions. As an athlete, and also as a person I have learned a lot in all these years and I can say that sport truly is a school of life.
All the wonderful memories will always remain close to my heart. From the passion, fatigue, adrenaline, satisfaction, determination, moments of disappointment, to the wonderful people I met a long the way and all the laughts I had with my teammates. 😂😂
In the beginning I was practicing a sport that was almost unknown to me and that at the end became my sport, my life.
A huge THANKS to my family, that has ALWAYS supported me with pride, and to my boyfriend (now husband) Francois Braud.🥰
Thanks to Romed Moroder, who had the crazy idea to create the first women's team in Italy together with Martin Planker and Fabian Ebenhoch. The Sci Club Gardena who immediately supported us, as well as the sponsor Südtirol who believed in us.
I would like to thank the Italian Ski Federation, the Gruppo Sportivo Fiamme Gialle, all the sponsors who have accompanied me in these years, all the coaches, teammates, physiotherapists, staff, all the people who have been by my side in all these years and of course, all my fans.
Without you I couldn't have reached my dream.

A huge thank you,
Elena"

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