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Statements aus Oberstdorf

Erstellt am: 29.12.2012 20:20 / sk

Mit dem Training und der Qualifikation in der Erdinger Arena in Oberstdorf startete am Samstag die 61. Ausgabe der Vierschanzentournee. Berkutschi hat nach den drei Durchgängen mit einigen Athleten gesprochen und sie nach ihren Eindrücken gefragt.

Anders Jacobsen: Ich bin mit meiner Leistung was die Technik und auch das Ergebnis betrifft sehr zufrieden. Meine Form wird immer besser und so kann ich den Wettkampf morgen genießen. Es macht Spaß. Wir haben gestern im Hotel noch darüber gesprochen, dass es für uns vielleicht gut ist heuer der Aussenseiter zu sein und nicht so viel Druck zu haben wie die Österreicher und die Deutschen.

 

Andreas Kofler: Anders Jacobsen ist heute sehr stark gesprungen, ich glaube es gibt aber auch noch Andere, die sich nach Engelberg jetzt wieder zurückmelden. Es war abzusehen, dass es hier nicht nur ein Duell Deutschland gegen Österreich gibt. 

 

Gregor Schlierenzauer: Es war ein toller Einstieg heute um sich wieder an die Schanze zu gewöhnen. Es hat ganz gut funktioniert. Der Sprung in der Qualifikation war in Ordnung, aber trotzdem gibt es immer noch Reserven. Es gibt schon noch etwas zu tun um meine Ansprüche was die Technik angeht auch zu erreichen. Es ist sehr schön wenn mann in der Qualifikation die Favoritenrolle bestätigen kann, aber ich habe auch schon vorher gewusst, dass ich gut drauf bin. Die Dichte ist aber sehr groß und jeder Fehler macht sehr viel aus.

 

Andreas Wellinger: ich bin noch nicht ganz zufrieden mit meiner Leistungen heute. Die Sprünge waren noch nicht so, wie ich sie mir vorstelle. Morgen wird es aber auf jeden Fall besser.

 

Thomas Morgenstern: Meine Sprünge könnten noch besser sein, aber ich kann heute schon zufrieden sein. In der Qualifikation hatte ich Probleme im Anlauf, der Schwerpunkt war zu weit vorne, und auch das Timing muss ich mir noch einmal anschauen. Es sind Kleinigkeiten. Vielleicht ist es ein Vorteil, dass ich nicht zu den Favoriten gehöre und der Druck nicht auf mir lastet. ich weiß auch, dass bei der Tournee immer alles möglich ist. 

 

Wolfgang Loitzl: Nach dem Qualifikationsdurchgang ist das Gefühl natürlich sehr gut. ich habe versucht mich auf die Schanze und auf die neue Anlaufspur einzustellen und das hat ganz gut funktioniert. Ich bin froh, dass ich die Leistung abrufen kann wenn es drauf ankommt. Es sind jetzt auch Springer vorne, die man nicht unbedingt auf der Rechnung hatte. Daran sieht man auch wie eng das Feld ist und dass die Tournee auch sehr spannend werden kann.

 

Michael Neumayer: Alle drei Sprünge heute haben Spaß gemacht. Ich hatte drei traumhafte Sprünge, war immer bei den Besten dabei und hoffe ich kann das morgen auch zeigen. Das Besondere an dieser Tournee ist, dass wir in der schönen Situation sind dass viele in guter Form sind und wir als Mannschaft viele gute Ergebnisse erzielen können. Das hatten wir schon lange nicht mehr und ich freue mich auf die Tournee.

 

Martin Schmitt: Es war ein solides Training und eine gute Qualifikation. Die Sprünge waren gut und ich bin froh, dass ich das so umsetzen konnte. Ich gehe ohne Erwartungen in die Tournee. In den letzten Wochen macht mir das Skispringen riesigen Spaß, deswegen ist das Hauptziel erstmal weit zu springen. Was dann am Ende dabei rauskommt wird man sehen. Wenn man sich erst für die Tournee qualifizieren muss, lernt man das Ganze wieder mehr zu schätzen. Wenn man oben auf dem Balken sitzt und runter schaut und das Publikum einen anfeuert ist das ein schönes Gefühl. Es ist schwer vorherzusagen wer der Favorit ist bei der Tournee. Ich denke es kann schon ein Duell zwischen Deutschland und Österreich werden aber da werden auch noch andere mitmischen, wie Kamil Stoch oder Anders Jacobsen. Es wird auf jeden Fall spannend.

 

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