FIS definiert Startbedingungen für Russen und Weißrussen in der Saison 2026/2027
Der Interbationale Ski- und SnowboardVerband FIS hat beschlossen, dass Sportler aus Russland und Belarus in der Saison 2026/2027 unter der Bedingung an FIS Wettkämpfen teilnehmen dürfen, eine Neutralitätserklärung zu unterzeichnen. Die Einhaltung der Regeln soll ständig überwacht werden, und Verstöße werden Sanktionen nach sich ziehen.
Der vollständige Wortlaut der Erklärung des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes (FIS): "Der in Thun, Schweiz, zu einer zweitägigen Sitzung versammelte FIS-Rat hat am Dienstag eine Entscheidung über die Bedingungen getroffen, unter denen Sportler mit belarussischer und russischer Staatsangehörigkeit in der gesamten Saison 2026/27 an FIS-Wettkämpfen teilnehmen können.
In Anbetracht der jüngsten Entscheidungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zu diesem Thema hat der FIS-Rat die Situation analysiert und beschlossen, dass Sportler und Mitglieder des unterstützenden Personals aus beiden Ländern eine Teilnahmegenehmigung für FIS-Wettkämpfe erhalten können, sofern sie eine auf einem von der FIS festgelegten Regelwerk basierende Neutralitätserklärung unterzeichnen.
Die Einhaltung dieser Neutralitätsregeln wird kontinuierlich überwacht, und bei Verstößen können Sanktionen verhängt werden. Die Teilnahme der Sportler wird auf Einzelwettbewerbe beschränkt und an das Verbot der Darstellung jeglicher staatlicher Symbole – wie Flaggen, Hymnen oder Nationaltrikots – gebunden sein.
Die Sportler müssen zudem alle geltenden Anforderungen im Zusammenhang mit den Anti-Doping-Vorschriften erfüllen".