Die Weitenmessung bestimmt, wo ein Springer gelandet ist: maßgeblich ist der erste Bodenkontakt mit voller Skifläche, gemessen an der Mitte zwischen den Füßen, auf einen halben Meter genau. Früher standen Weitenmesser im Meterabstand am Hangrand und meldeten per Handzeichen oder Funk; auf kleinen Schanzen ist das noch üblich. Im Weltcup wird seit rund zwei Jahrzehnten per Video gemessen: Kameras filmen den Landebereich, ein Operator markiert den Bodenkontakt, die Software rechnet anhand von Kalibrierlinien in Meter um. Das Ergebnis liegt in Sekunden vor und ist genauer als das Auge. Für Zuschauer bleibt die eingeblendete Weitenlinie des Führenden das wichtigste Vergleichsinstrument.