Die Vierschanzentournee ist das bekannteste Ereignis im Skispringen, seit 1953 rund um den Jahreswechsel: Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen am Neujahrstag, Innsbruck und Bischofshofen am Dreikönigstag. Die Punkte aller acht Wettkampfsprünge werden addiert, der Beste gewinnt den Goldenen Adler. Sie gilt als besonders schwer, weil sie Konstanz auf vier verschiedenen Schanzen bei wechselnden Bedingungen verlangt. Nur Sven Hannawald 2002, Kamil Stoch 2018 und Ryōyū Kobayashi 2019 gewannen alle vier Springen. Rekordsieger ist Janne Ahonen mit fünf Gesamtsiegen. Seit 1996/97 wird der erste Durchgang im K.-o.-System ausgetragen. Ab 2026/27 springen auch die Frauen eine eigene Vierschanzentournee.