Das Skispringen entstand im 19. Jahrhundert in Norwegen. Als erster dokumentierter Sprung gelten 9,5 Meter des Soldaten Olaf Rye 1808 in Eidsberg. Zum Sport wurde es in der Region Telemark, wo Sondre Norheim in den 1860er Jahren Ski und Bindungen verbesserte und kontrollierte Landungen ermöglichte; er gilt als Vater des modernen Skisports. Frühe Wettkämpfe waren Teil von Skifesten, bewertet wurden Weite und Stil gemeinsam, ein Grundsatz, der bis heute fortlebt. 1879 fand am Huseby-Hügel in Oslo das erste große Springen statt, 1892 zog es an den Holmenkollen. Norwegische Auswanderer brachten den Sport nach Nordamerika, um 1900 verbreitete er sich in Mitteleuropa.