Als Sturz gilt jeder Bodenkontakt des Körpers oder der Hände zwischen Landung und Sturzlinie im Auslauf. Die Sturzlinie markiert, ab wo ein Hinfallen nicht mehr gewertet wird. Stürze entstehen meist durch zu weite Vorlage, unruhige Landung nach großer Weite, Seitenwind oder verkantete Ski. Die Weite bleibt bestehen, die Sprungrichter ziehen jedoch die volle Punktzahl für Landung und Auslauf ab. Schwerer wiegen mögliche Verletzungen, typischerweise an Knie und Kopf. Hangprofile, Helmpflicht, Windregeln und auslösende Bindungen haben die Sicherheit deutlich verbessert. Nach einem Sturz muss der Wettkampfarzt den Springer freigeben; die mentale Verarbeitung dauert oft länger als die Genesung.