Sprungski sind deutlich länger und breiter als Alpin- oder Langlaufski: bis zu 145 Prozent der Körpergröße, rund elf Zentimeter breit, ohne Stahlkanten. In der Luft wirken sie als Tragfläche, bei der Landung geben sie Stabilität. Sie bestehen aus Holz- oder Schaumkern, Glasfaser- oder Karbonschichten und einer gewachsten Lauffläche mit Führungsrillen; ein Ski wiegt rund zwei Kilogramm. Die Länge ist an den Body-Mass-Index gekoppelt: Wer zu leicht ist, muss kürzere Ski fahren. Nur wenige Hersteller, vor allem aus Österreich und Slowenien, produzieren Sprungski. Ein Weltcup-Paar kostet rund 1.000 Euro; Spitzenathleten testen pro Saison mehrere Paare.