Der FIS Sommer-Grand-Prix ist die wichtigste Serie außerhalb des Winters, seit 1994 zwischen Juli und Oktober auf Mattenschanzen ausgetragen, typischerweise in Courchevel, Wisła, Hinterzarten, Rasnov, Szczyrk oder Klingenthal. Frauen springen seit 2012 einen eigenen Grand Prix. Viele Spitzenathleten testen hier Material und Technik, andere starten mit voller Konzentration, weil gute Sommerergebnisse Kaderplätze und Winterquoten beeinflussen; für den Nachwuchs ist er die Chance, sich mit der Weltspitze zu messen. Die Keramikspuren sind etwas langsamer, die Landung auf Matten weicher, Regen kann Wettkämpfe unterbrechen. Es gibt eine eigene Gesamtwertung und Preisgeld. Der Grand Prix bildet zudem die erste Periode für die Quotenberechnung.