Die Skipräparation umfasst alle Arbeiten an der Lauffläche, um im Anlauf möglichst wenig Reibung und damit die höchste Absprunggeschwindigkeit zu erreichen. Weil alle Springer dieselbe Spur nutzen, ist sie einer der wenigen Bereiche mit messbarem Vorteil. Die Lauffläche wird geschliffen, mit einer zur Schneetemperatur passenden Struktur versehen und gewachst; die Wachswahl richtet sich nach Temperatur, Feuchtigkeit und Spurart. Weltcup-Teams reisen mit Servicetrucks samt Schleifmaschinen und Wachslabor und testen vor dem Wettkampf mehrere Wachse in der Spur. Seit dem Fluorverbot ab 2023/24 werden Ski zusätzlich auf Rückstände geprüft. Ein km/h weniger kostet mehrere Meter.