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Mattenschanze

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Mattenschanze

Mattenschanzen ermöglichen Skispringen im Sommer. Der Aufsprunghang ist mit Kunststoffmatten belegt, die an Bürsten erinnern und ständig bewässert werden; die Anlaufspur besteht aus feuchten Keramik- oder Kunststoffelementen. Die Gleiteigenschaften kommen Schnee sehr nahe. Die erste Mattenschanze ging 1954 in der DDR in Betrieb, heute sind fast alle Weltcup-Schanzen für den Sommer ausgerüstet, und der Sommer-Grand-Prix wird komplett auf Matten ausgetragen. Die Landung ist weicher als auf hartem Schnee, die Anläufe sind etwas langsamer, die Weiten liegen einige Meter unter den Winterwerten. Für den Nachwuchs sind Mattenschanzen entscheidend, weil sie ganzjähriges Training erlauben.