Imitationssprünge sind Trockenübungen für den Absprung ohne Schanze. Der Athlet nimmt die Anfahrtshocke ein und springt explosiv nach vorne-oben, der Trainer fängt ihn auf oder er landet auf einer Matte; geübt wird am Boden, auf Rollbrettern, Rampen oder schiefen Ebenen, die die Tischneigung nachbilden. Ziel ist die Automatisierung des Bewegungsablaufs. Weil auf der Schanze nur wenige Sprünge pro Tag möglich sind, erhöhen Imitationen die Wiederholungszahl; Weltcup-Athleten absolvieren hunderte pro Woche, auch beim Aufwärmen vor dem Wettkampf. Trainer nutzen sie zur Fehlerkorrektur mit Kraftmessplatten und Kameras. Sie gelten als wichtigste Übung neben dem Sprung selbst.