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Homologierung und Schanzenzertifikat

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Homologierung und Schanzenzertifikat

Alle national und international genutzten Sprungschanzen müssen vor der Benutzung zertifiziert werden; diesen Vorgang nennt man Homologierung. Nach Neubau oder Umbau beantragt der nationale Skiverband die Prüfung bei der FIS, die die Baupläne mit den Vorgaben für Anlaufprofil, Tischneigung, Aufsprunghang, K-Punkt und Hillsize abgleicht und die Anlage vor Ort abnimmt. Ist alles in Ordnung, wird ein Schanzenzertifikat mit fünf Jahren Gültigkeit ausgestellt. Es enthält die Kenndaten der Schanze, darunter K-Punkt, Hillsize, maximale Anlauflänge sowie die Faktoren für Wind- und Gate-Kompensation. Ohne gültiges Zertifikat dürfen keine FIS-Wettkämpfe stattfinden und keine Rekorde anerkannt werden.