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Däscher-Technik

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Däscher-Technik

Die Däscher-Technik revolutionierte das Skispringen in den 1950er Jahren. Der Schweizer Andreas Däscher legte als Erster die Arme im Flug nach hinten an den Körper, statt sie nach vorne zu strecken oder kreisen zu lassen, beugte die Hüfte stärker und legte den Oberkörper flach über die Ski. Die aerodynamische Position bot weniger Widerstand und erlaubte deutlich größere Weiten. Däscher selbst gewann keine großen Titel, doch seine Methode löste binnen weniger Jahre die Kongsberger Technik ab und wurde zur Grundlage des Parallelstils. Notwendig wurde sie mit den neuen Flugschanzen in Oberstdorf und Planica, wo die aufrechte Haltung bei über 120 Metern instabil wurde.