Die BMI-Regel koppelt die zulässige Skilänge an den Body-Mass-Index. Liegt der BMI unter dem Grenzwert, 21 bei Männern und 20 bei Frauen, jeweils mit Anzug und Schuhen gemessen, muss der Athlet kürzere Ski fahren und verliert Auftrieb. Eingeführt wurde sie 2004 als Reaktion auf einen gefährlichen Trend: In den 1990er Jahren hungerten sich viele Springer auf Gewichte deutlich unter 60 Kilogramm herunter, Berichte über Essstörungen häuften sich. Seither bestraft sich zu wenig Gewicht selbst über die Skilänge, die Athleten sind athletischer geworden. Vor jedem Wettkampf wird gewogen und vermessen. Trotzdem bewegen sich viele Springer knapp am Grenzwert.