Der Anstellwinkel ist der Winkel zwischen Flugrichtung und der Fläche, die Springer und Ski dem Luftstrom entgegenstellen. Ein größerer Winkel erzeugt mehr Auftrieb, aber auch mehr Widerstand; zu klein bringt kaum Auftrieb, zu groß bremst. Athleten steuern ihn über die Lage des Körpers zu den Ski und über die Skiführung. Im idealen Flug bilden Ski und Körper eine Tragfläche mit etwa 30 bis 40 Grad zur Flugbahn. Weil die Bahn im Verlauf steiler wird, muss der Winkel ständig über Hüfte, Hände und Arme angepasst werden. Die Besten bauen ihn früh nach dem Absprung auf und halten ihn lange stabil. Der Begriff stammt aus der Luftfahrt.