In der Anlaufspur baut der Springer in der Hocke Geschwindigkeit auf. Zwei parallele, genormte Rillen führen die Ski, sodass der Athlet nicht lenken muss. Im Winter werden die Spuren aus Eis gefräst oder in gekühlten Keramiksystemen geführt, was gleichbleibende Gleiteigenschaften über den ganzen Wettkampf sichert. Im Sommer kommen bewässerte Keramik- oder Kunststoffspuren zum Einsatz. Länge und Neigung der Spur bestimmen die Absprunggeschwindigkeit, auf Großschanzen rund 90 km/h. Über die Startluken kann die Jury den Startpunkt verschieben und damit die Geschwindigkeit des gesamten Feldes steuern. Diese Änderung fließt über den Gate-Faktor in die Wertung ein.