PyeongChang 2018: hinter den Kulissen

Erstellt am: 28.06.2017 13:09 / sk A6

Hintergrundstory: In weniger als 8 Monaten beginnen in Pyeongchang (KOR) die 23. Olympischen Winterspiele, der Höhepunkt des Winters für jeden Athleten.


Bei den Testwettkämpfen im vergangenen Winter haben sich die Organisatoren in PyeongChang bereits stark präsentiert, Athleten und Offizielle waren beeindruckt. Der Alpensia Jumping Park (HS 140, HS 109) ist eine Sportanlage auf höchstem Niveau.

 

Ergebnis Wettkampf Herren I / Ergebnis Wettkampf Herren II

Ergebnis Wettkampf Damen I / Ergebnis Wettkampf Damen II

 

Die Vorbereitungen im Osten Koreas laufen weiter auf Hochtouren, in einzelnen Bereichen laufen sogar bereits die abschließenden Tests, so beispielsweise bei der Wettkampf-Software die während der Spiele beim Skispringen zum Einsatz kommt.
In der vergangenen Woche wurden nun die Software Module der Skispringer/innen genau unter die Lupe genommen und eventuell noch vorhandene Schwachpunkte erfasst und korrigiert.

 

Viele verschiedene Systeme müssen unter einen Hut

Die besondere Herausforderung besteht während der Olympischen Spiele darin, die einzelnen Wettkämpfe und Ergebnisse der unterschiedlichen Disziplinen auf einem, dem Weltcup vergleichbaren Niveau, zu messen, zu erfassen und dann den Zuschauern am TV, den Beteiligten und Medienvertretern und allen anderen Interessierten einheitlich in Ergebnislisten, Statistiken und Analysen etc. darzustellen. Etwas das normalerweise als völlig selbstverständlich wahr genommen wird, das aber in der Vorbereitung und dann auch bei den Wettkämpfen einen enormen Aufwand erfordert.

 

Es muss für jede Disziplin und eigentlich für jeden Wettkampf sichergestellt werden, dass die erfassten Messwerte entsprechend den IOC Vorgaben verarbeitet und dargestellt werden. Eine Arbeit die einen enormen Aufwand verursacht. Wird doch in den verschiedenen Verbänden und Disziplinen mit völlig unterschiedlichen Systemen gearbeitet. Die auflaufenden Daten der verschiedensten Systeme müssen einheitlich und natürlich absolut korrekt wiedergegeben werden.

 

Im Klartext werden unzählige Szenarien simuliert und geprüft, ob die Ergebnisse auf den Ergebnislisten, Bildschirmen und Anzeigetafeln in der für die Olympischen Spiele gewählten Umgebung mit entsprechendem graphischen Rahmen fehlerfrei dargestellt werden.

 

Eine harte Aufgabe für die beteiligten Programmierer und Offiziellen aus den verschiedensten Ländern. Nach drei Tagen intensiver Test- und Anpassungsarbeit wurde die Software dann schließlich für gut befunden.
Damit ist eines der zahllosen Puzzleteilchen auf dem Weg zu Pyeongchang 2018 abgearbeitet.