Sarah Hendrickson und Andreas Stjernen bei FIS Meetings

Erstellt am: 26.05.2017 13:37 / sk Two

In der FIS Athleten-Komission sind Athleten aus jeder FIS Disziplin um die Interessen der Athleten zu vertreten. Für die Skispringer sind Sarah Hendrickson (USA) für die Damen und Andreas Stjernen (NOR) für die Herren die gewählten Athletenvertreter. 


Beide waren nun im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitglieder der FIS Athletenkommission bei der FIS Kalender-Konfernez in Portoroz (Slowenien) vor Ort. Für sie war es der erste Auftritt in ihrer neuen Rolle, und Sarah Hendrickson und Andreas Stjernen repräsentierten ihre Athleten-Kollegen gut und zeigten sich beeindruckt von der Arbeit des Komitees, wie sie im Interview mit Berkutschi erzählten.

 

Berkutschi: Sarah, du warst zum ersten Mal bei einem Meeting des FIS Skisprung-Komitees. Hat es dir gefallen?

Sarah Hendrickson: Ja. Es ist wirklich gut hier mit eingebunden zu sein und zu sehen was hinter den Kulissen passiert. Es werden viele Leute gebraucht um Entscheidung zu treffen und Regeln zu erarbeiten. Ich glaube es ist einfach von aussen Dinge zu kritisieren, aber jetzt weiss ich mehr über die Schritte, die erforderlich sind, dass man hier zu einer Einigung kommt. Deshalb weiss ich es zu schätzen, dass ich dabei sein kann um die Menschen zu treffen, die die Skisprung-Welt am Laufen halten.

 

Berkutschi: Es waren heute wirklich viele Leute hier, vielleicht mehr als 100, und du hast drei Mal das Wort ergriffen. Was du gesagt hast war sehr interessant und jeder war von deinen Wortmeldungen beeindruckt.

Hendrickson: Vielen Dank. Ich wusste, dass es keine einfache Atmosphäre sein würde und das ist okay. Ich habe das Gefühl, dass ich zu den Leuten von der FIS, die ich schon länger kenne, wie Chika Yoshida oder Walter Hofer, eine gute Beziehung habe. Ich denke man will hier die Stimme der Athleten hören. Ich will hier nicht mit einer negativen Einstellung kommen. Ich wollte einfach nur mitteilen, wie die Athleten fühlen, da ich zu den meisten Mädchen im Weltcup eine wirklich gute Beziehung habe.

 

Berkutschi: Neben dem schönen Wetter und des tollen Ortes, hat es sich für dich gelohnt zu kommen?

Hendrickson: Absolut. Es war super mehr über all diese Dinge zu erfahren und das wird mir später im Leben helfen, was auch immer ich in der Skisprung-Welt oder ausserhalb der Skisprung-Welt machen werde. Es hat mich sehr gefreut hier zu sein.

 

Berkutschi: Andreas, du warst auch zum ersten Mal bei einer Sitzung des Komitees. War es so, wie du es erwartet hast?

Andreas Stjernen: Es war ungefähr so, wie ich es erwartet habe. Aber ich habe nicht viel darüber gewusst und es war wirklich sehr interessant zu sehen wie alles funktioniert und die Diskussionen zu hören.

 

Berkutschi: Hier sitzen eine Menge Leute mit unterschiedlichen Meinungen. Hat dich beeindruckt, was du hier gehört hast?

Stjernen: Ich war sehr beeindruckt. Viele Leute waren hier und hatten gute Diskussionen. Es war etwas überraschend für mich, dass sich so viele an den Diskussionen innerhalb des Komitees beteiligen. Es ist schön zu sehen, dass alles hier so gut funktioniert.

 

Berkutschi: Du bist seit den Weltmeisterschaften in Lahti der Vertreter der Athleten. Planst du die Athleten jetzt zu informieren?

Stjernen: Mein Plan war es hier dabei zu sein und mehr über das System zu erfahren. Jetzt will ich mit den Athleten in Kontakt treten und sie wissen lassen, dass ich in der Athleten-Kommission bin. Wenn sie also irgendetwas haben, dass ich an die FIS weiterleiten soll, kann ich das machen. Und wenn ich für die FIS etwas machen kann, dass die Athleten betrifft, dann bin ich da.

 

Berkutschi: Hat es sich für dich gelohnt zu kommen und diese Erfahrung zu machen?

Stjernen: Auf jeden Fall. Zwei Tage hier an diesem schönen Ort zu verbringen und einigen cleveren Menschen zuzuhören ist immer eine gute Sache.